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Januar 19, 2018
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Worauf hörst du?

Ich habe zum neuen Jahr einen wirklich großen Vorsatz gefasst und gebe ihn jetzt öffentlich bekannt: Ich verpflichte mich 2018 dazu, mir selbst nicht mehr im Weg zu stehen.

Um das zu erreichen, möchte ich viel besser zuhören, als ich es jetzt tue. Und ich will mit Sicherheit aufhören, mich bei all den Dingen im Recht zu fühlen, von denen ich glaube, Recht zu haben. Außerdem möchte ich emotional und mental mehr Abenteuer eingehen. Zum Beispiel möchte ich mich dazu verpflichten, mich in andere hinein zu versetzen, anstatt sie zu verurteilen. So kann ich mir erlauben, so zu denken und zu fühlen, wie sie es tun, damit ich anfangen kann, sie zu verstehen und sie durch dieses Verständnis auch zu lieben.

Der Gedanke daran macht mir im Hinblick auf einige Menschen in meiner Welt ganz schön Angst, aber es ist der einzige Weg für mich, wirklich zu meinem Selbst heimzukehren.  Wie die meisten Leute höre ich nicht besonders gut zu. Ich habe erst vor kurzem angefangen, auf meinen eigenen Körper zu hören, anstatt ihn entweder als Sklave oder als Giftmülldeponie zu benutzen. Unsere Körper sind unglaublich intelligent. Du kannst heute morgen eine Banane essen, die innerhalb von wenigen Stunden zu verschiedenen Teilen deines Körpers wird. Aber irgendwie haben wir es geschafft, uns über diese ganze Intelligenz hinwegzusetzen.

Vor vielen Jahren habe ich in Taiwan mit einem hochrangigen Manager gearbeitet, der einen großen Fehler gemacht und seine Firma beinahe in den Bankrott gebracht hatte. Die Emotionen, die durch dieses Ereignis ausgelöst wurden, waren auch die Ursache seiner schweren Krebserkrankung, und als wir darüber sprachen, hatte er nur noch Wochen zu leben. Als Folge der Auflösung dieser negativen Emotionen erholte er sich und lebte anschließend ein sehr glückliches und dankbares Leben. Sue und ich trafen uns mit ihm ein Jahr später zum Abendessen, als wir Taiwan erneut besuchten. Er war sehr glücklich, und als ich ihn fragte, was er jetzt anders machte, erzählte er uns, dass er einfach nur auf seinen Körper hört. Wenn er müde ist, findet er genau da, wo er sich gerade befindet, einen Ort zu m Ausruhen. Es scheint, dass er durch seine neu gewonnene Verbindung mit seinem Körper einen Grad an Intelligenz gefunden hat, der viel mehr umfasst als nur seinen Körper. Der Groschen bezüglich dieses im Yoga so wichtigen Aspekts war endlich gefallen, und es ging darum, diese Verbindung zu einer Intelligenz zurückzugewinnen, die universell ist.

Sue und ich freuen uns sehr über die neue Richtung, in die uns unsere Arbeit geführt hat, und die sich sehr auf Gesundheit konzentriert. Unsere 5-tägigen Seminare in Spanien und England dienen dazu, mehr über unsere Verbindung zu unserem Körper und vieles andere zu lernen.  Einer der Lektionen aus Ein Kurs in Wundern, die mir am meisten im Gedächtnis geblieben ist, lautet „Tritt jetzt als dein eigener Lehrerzurück!“ Dieses Prinzip steht im Zentrum dieses Newsletter und ist die Bereitschaft, uns von etwas führen zu lassen, was größer ist als wir.

Es geht um unsere Bereitschaft zu lernen und zu empfangen, und Dinge zu uns kommen zu lassen. Das braucht Mut, denn es bedeutet, dass wir offen dafür sein müssen zu akzeptieren, das alles mögliche passieren könnte! Nicht nur wir müssen uns in dieser Hinsicht ändern, sondern die ganze Welt. Aber dieser Prozess fängt mit uns und unserer Bereitschaft an, zu einem Kanal für diese Intelligenz zu werden, die nur unser Glück und unsere Gesundheit für uns will.

Und das sind doch die Dinge, von denen wir behaupten, dass wir sie uns am meisten wünschen, nicht wahr?

Liebe Grüße

with our love

Wir freuen uns sehr, dass unsere alle vierzehn Tage erscheinenden Blogs auf dem europäischen Kontinent so beliebt geworden sind. Sie werden jetzt sogar ins Deutsche, Spanische und Französische übersetzt und sind auf unserer deutschen Website zu finden. 
Bitte sagt das auch euren Freunden in anderen Ländern weiter! Wir würden uns sehr über ihre Rückmeldungen freuen.

Herzlichen Dank!