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Lebenslust

Ich glaube, dass es eine Zeit gegeben hat, in der wir alle ins Leben verliebt waren. Das Leben war ein fantastisches Abenteuer, eine ständige Überraschung und eine endlose Fülle von Möglichkeiten. Was ist nur mit uns passiert?

Wann haben wir unsere Meinung über das Leben geändert, und uns entschieden, es nicht wie eine Geliebte mit vielen verschiedenen Gesichtern, sondern als eine Quelle der Angst zu betrachten, etwas, vor dem wir uns hüten müssen oder das wir bestenfalls misstrauisch angehen sollten? Seitdem haben wir unsere Talente und Ressourcen darin investiert, einen sicheren Bereich zu schaffen, eine Komfortzone, die stark geschützt und patrouilliert werden muss. Viele von uns haben uns in einem Kokon der Trennung und Dissoziation eingeigelt. Wir sind uns dieser Einstellung in unserem Verhalten vielleicht nicht bewusst, aber sie scheint vorzuherrschen, wenn wir uns die Welt ansehen. Im Außen nehmen wir eine Welt wahr, die gefährlicher geworden ist, deshalb scheinen unsere Sicherheitsvorkehrungen angebracht. Wenn wir Ereignisse wie BREXIT betrachten, die in jeder Hinsicht eine einzige Katastrophe darstellen, haben wir die Wahl, uns entweder von einer sehr hohen Klippe zu stürzen, was zu einem massiven Kompromiss mit jeder Menge Nachteilen führen könnte, oder wirtschaftlichen Selbstmord zu begehen. BREXIT war eine Abstimmung von Menschen, die eine Komfortzone und einen sicheren Bereich schaffen wollten, daher stimmen die offensichtlichen Ergebnisse natürlich mit der Verrücktheit der Motive überein.

Unser Wunsch, Sicherheit für uns zu schaffen, hilft der Welt nicht, und deshalb brauen sich die Sturmwolken zusammen. Der Druck, bedeutende Änderungen vorzunehmen, steigt. Ein gewisses Bewusstsein für diesen Prozess ist vorhanden: Der Facebook-Post „Das Leben beginnt am Rand deiner Komfortzone“ vom Neujahrstag hat uns sehr gut gefallen! Wir müssen die Frage beantworten können, die unsere Kinder und Enkel stellen werden: „Was hast du getan, um den Klimawandel, die vielen Formen von Konflikten und menschliches Leiden zu beenden?“

Für uns alle ist jetzt die Zeit gekommen, unsere Abwehrmechanismen aufzugeben, aus unserer Komfortzone herauszukommen und zu lernen, uns wieder in das Leben zu verlieben. Wir können dies nur tun, indem wir uns selbst geben. Wir können es nicht schaffen, wenn wir uns verteidigen. Dies beginnt mit den Menschen, die uns am nächsten sind. Anschließend können wir den Kreis auf mehr und mehr Menschen um uns herum erweitern, damit das Leben wieder zu einem Abenteuer werden kann. So kann unsere Arbeit zu sichtbar gemachter Liebe werden. Dann können wir unseren Freunden und unseren Enkeln in die Augen sehen.

Ein neues Jahr, ein neuer Zyklus: Lasst uns über unseren Schatten springen, uns wirklich für unsere Bestimmung öffnen und das Leben aus vollen Zügen leben!

With love